Weitere Institutionen im Haus

Zur Zukunft des Pavillon





Der Pavillon befindet sich in einer historisch gewichtigen Zeit. Im Februar 2010 wird eine Entscheidung getroffen, die es so vielleicht alle 20-30 Jahre gibt. Aller Voraussicht nach wird der Rat der Stadt in seiner monatlichen Versammlung am 11. Februar über die Zukunft des Pavillon entscheiden. Es ist die Verwaltungsdrucksache Nr. 2195/2009, Sanierung eines ersten Bauabschnittes des Raschplatzpavillons, mit einem Ergänzungsantrag, die dort zur Abstimmung steht.
Sie sieht vor, dass der Pavillon im Bereich der Veranstaltungen aus Gründen des Brandschutzes dringend saniert werden soll. Für 6,3 Mio. € sollen ab Mitte 2011 die Flächen so saniert werden, dass auch qualitative Verbesserungen für die Räume und Säle und deren Nutzungen erzielt werden. Z.B. bessere Lüftung, bessere Toiletten, energetische und akustische Dämmung etc.
Wir, der Trägerverein BI Raschplatz e.V., sind mit diesen Vorschlag sehr zufrieden. Wir werden nach der Sanierung unsere Angebote für die BürgerInnen enorm verbessern können.

Eine kleine Träne gibt es jedoch noch: Wir verlieren 170 qm an Nutzungsfläche. Das ist ein Problem, da wir sowieso zu wenig Räume für Gruppen und Treffs haben.
Daher ist auch der Absatz 4 im Zusatzantrag der SPD-Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zu Drucks. Nr. 2195 (siehe Kasten) für uns ganz wichtig. Wir möchten, dass die derzeit aus Brandschutzgründen stillgelegten Flächen im 1. Stock nicht, wie von der Verwaltung vorgeschlagen, abgerissen, sondern von uns genutzt werden können. Die Stadt hat für die Sanierung dieser Flächen keine Mittel. Es wird unsere große Aufgabe im Jahr 2010 sein, mit vielen BürgerInnen, FreundInnen, Förderern und Institutionen gemeinsam eine pfiffige, kostengünstige, innovative Sanierung für den 1. Stock auf die Beine zu stellen.

Freuen Sie sich mit uns auf die Entscheidung im Rat am 11. Februar. Wir meinen, es ist eine gute Entscheidung für Kultur und Bildung, eine gute Entscheidung für die BürgerInnen der Stadt.

Für das Team der BI Raschplatz e.V.
Uwe Kalwar

Zusatzantrag der SPD-Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Die DS 2195/2009 wird ergänzt um:
1. Die Verwaltung legt den zuständigen Gremien bis zum Frühjahr 2010 (vor den Osterferien) ein städtebauliches und gebäudeplanerisches Konzept vor, das den bereits beschlossenen Neubau der VHS am Andreas Hermes Platz (DS 1511/2008) ergänzt um Flächen für die Stadtbücherei, den Workshop e.V. und die bisherige Kita, erweitert um zusätzliche Kitaplätze. Es wird hierzu ein Raumprogramm vorgelegt. Ebenfalls zum Frühjahr 2010 ist für die erforderliche Sanierung der Theaterwerkstatt ein Umsetzungskonzept mit Raumprogramm, Kostenvoranschlag und Zeitplanung vorzulegen (separate Sanierung in einem 2. BA).

2. Gemäß dem Votum aus dem Bezirksrat Mitte vom 16.11.09 sollen energetische Belange bei der Sanierung des Raschplatzpavillons nochmals geprüft werden (z. B. umweltfreundliche Kühlung der Säle).

3. Außerdem wird untersucht, ob der Neubau durch einen Investor (auch z.B. GBH) erstellt werden kann.
4. Der Abriss der Räume im Obergeschoss des Pavillons steht bis zum Beginn der Sanierungsmaßnahmen unter dem Vorbehalt, dass die Raschplatz BI keine Finanzierungslösung der Sanierung der Räume unter Brandschutzgesichtspunkten und eines behindertengerechten Zugangs aufzeigen kann.
Begründung: Erfolgt mündlich
Christine Kastning,  Fraktionsvorsitzende
Lothar Schlieckau,  Fraktionsvorsitzender




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Der Pavillon muss ‚fit’ gemacht werden für die nächsten 30 Jahre Kulturarbeit. Das Gebäude muss aus dem Bestand heraus saniert und weiterentwickelt werden. Die 7 Einrichtungen im Haus haben dazu den anliegenden Vorschlag ‚Pavillon International’ gemeinsam erarbeitet. Wir freuen uns sehr, dass Herr Prof. Dr. phil. Wolfgang Schneider als Sachverständiges Mitglied der Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ des Deutschen Bundestages dazu ein Geleitwort geschrieben hat.

Für die Einrichtungen im Pavillon
Uwe Kalwar
Raumplanungsvorschlag für den 'neuen' Pavillon (Skizze)  


Prof. Dr. Udo Weilacher zur Zukunft des Pavillon (MERZbau)


Geleitwort Prof. Dr. phil. Wolfgang Schneider


PAVILLON INTERNATIONAL - eine Chance für Hannover
Die Weiterentwicklung des Kulturzentrums